Digital Detox für mehr Entfaltung

Wenn ein Buch die Worte Achtsamkeit, Smartphone und Digital Detox in sich vereint, dann passt es in unsere Zeit.

Das meiste darin hat man schon mal gehört, aber doch nicht beherzigt. Multitasking gibt es nicht in hoher Qualität, nach jeder Ablenkung brauchen wir wieder 30 Minuten für Vertiefung – und da reicht ein Bing oder ein Aufleuchten.

Vielleicht hilft das Hochrechnen der am Smartphone verbrachten Lebenszeit, sich aufzuraffen: acht Jahre in 80 Lebensjahren, zweieinhalb Stunden täglich.

Was könnten wir stattdessen tun? Im Moment sein, ein Hobby pflegen, in die Luft schauen, durchatmen, ein Projekt beenden, ungestört mit jemandem ein Gespräch führen... Christina Feirer, Digital-Detox-Coach, verwendet einige Zeit darauf zu erklären, was das Smartphone mit unserem Körper und unserer Seele macht. Mit dem Hirn, den Hormonen, was seit der Urzeit für Menschen wesentlich ist und heute mit dem Hosentaschenbegleiter versucht wird, zu verwirklichen, aber doch ein bisschen hohl bleibt.

Das meiste passiert unbewusst, die Zeit verfliegt, es wirkt wie eine schöne Ablenkung, aber in Wirklichkeit macht es uns oft unzufrieden. Und mal ehrlich: Wer von uns ist schon im Bereitschaftsdienst und muss wirklich immer erreichbar sein? Im zweiten Teil folgen konkrete Tipps. Ohne Kampfrhetorik à la „wenn Du das nicht schaffst, bis Du ein Loser“. Wenn es nicht gleich gelingt, einfach noch einmal versuchen und sich selbst liebevoll beobachten.

MadameWien geht jetzt mit einer Freundin spazieren und lässt die digitale Fernbedienung für das Leben Zuhause.

 

Likest Du noch oder lebst Du schon?
Über den achtsamen Umgang mit dem Smartphone
von Christina Feirer

Kremayr & Scheriau
176 Seiten
22 Euro

Beitragsbild: © Christian Gruber

Astrid ist Wienerin, Working Mum, Wählerin, wählerisch, mag Menschen, Worte und Wale.

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